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Presse
13.01.2018
Junge Union trifft auf junge, innovative Idee für das Postgebäude
Neues zukunftsweisendes Konzept

ALSFELD Die Junge Union Alsfeld traf sich mit Torsten Schneider, dem neuen Inhaber des Postgebäudes, um sich von ihm sein Konzept vorstellen zu lassen.

von li.n.re. Mikula Dörr, Leo Hecht, Torsten Schneider, Alexander Heinz, Mathis Kruse, Henning Schmehl, Laura Refflinghaus und Patrick Vogel
Auf fast 3000m² vermietbarer Fläche befindet sich ein Konzept, das Alsfeld so nicht kannte; man vermutet es eher bei unseren Freunden aus Übersee, als in einer kleinen Stadt wie Alsfeld. Ein Büro oder auch nur ein abschließbarer Rollwagen, indem man seine Sachen einlagert, den Rest teilt man sich mit anderen. Dadurch entsteht eine offene Atmosphäre, in der sich Kreativität ganz anders darstellt. Diese Offenheit und der Wunsch nach gegenseitiger Kommunikation, Befruchtung und die Abkehr von Abschottung sind in jedem einzelnen Raum des neu gestalteten Postgebäudes erkennbar und auch spürbar. Der Wunsch von Torsten Schneider eine Örtlichkeit der Begegnung und Kreativität zu schaffen, ist mehr als geglückt. Er selbst hätte sich einen Erfolg dieses Konzepts des „Co-workings“ nicht so erträumen können und ist sichtlich stolz darauf. Die Junge Union hat seinen Tatendrang und die Begeisterung für seine Sachen in ihrem Gespräch bei dem ersten Satz schon feststellen dürfen und war sofort im Bann. Keiner von ihnen hätte erwartet, dass alle Räume bereits besetzt sind und die Nachfrage so groß ist.Nach einem Konzept, das so keiner einer Kleinstadt wie Alsfeld zugetraut hätte. Es sind 15 Firmen in dem Gebäude anzutreffen; von einem Architekten bis zum Regisseur oder einem Windkraftunternehmen. Jeder kennt das Gebäude von außen, aber keiner hätte ihm diese Helligkeit und Offenheit zugetraut. Doch damit noch nicht genug. Auf dem Gelände ist weiteres Potential vorhanden, was auch genutzt werden soll. In den nächsten Wochen beginnt der Umbau des ebenfalls ehemalig von der Post genutzten Gebäudes, welches aus den 1970ern ist, in dem noch einmal Platz für 6 Büro entstehen soll. Der Kontrast zum bereits komplett sanierten Postgebäude aus 1928lässt sich nicht treffender als mit der Aussage „Hier riecht man noch förmlich Amt und Langsamkeit“ beschreiben. In der Phase des Umbaus, der sich von August 2016 bis März 2018, nach Abschluss des Aus- und Umbaus des Dachgeschosses zu einem Tagungsraum dem Ende neigt, sind in diesem ehrwürdigen Gebäude u.a. allein ca. 13 km Netzwerkkabel verlegt worden, um dem Konzept des freien Arbeitens ohne Platzbindung und der gemeinsamen Nutzung von allen „Gemeinschaftsräumen“ gerecht zu werden. Es wird einfach alles geteilt; von der Toilette bis zur Putzfrau, sodass leerer Raum und totes Kapital nicht entsteht, sondern ein ausgewogenes und intelligentes Zusammennutzen möglich ist. Die Junge Union ist begeistert von so viel Freigeist und auch Risikobereitschaft in einer kleinen Stadt wie Alsfeld, so ein Projekt zu wagen.
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